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ESCRIMA - GESCHICHTE

Die Kampfkunst "Escrima", in ihrem Kern, entstand aus der alten Kunst des Schwertkampfes. Vor Jahrhunderten benutzte die Bevölkerung der Philippinen hochentwickelte Schwertkampffähigkeiten und Waffen wie z.B. Kris, Bolo und Kampilan um sich gegen die spanischen Eroberer zu verteidigen.

Obwohl die philippinischen Krieger besiegt wurden, waren die Spanier von deren Schwerttechniken beeindruckt und nannten den Kampfstil "Escrima" und deren Kämpfer "Escrimadors". Während der darauffolgenden Dauer der spanischen Kolonialisierung wurde das Ausüben von Escrima gesetzlich verboten. Um die Techniken und Traditionen dieser Kampfkunst zu erhalten, integrierten die Bewohner deren Methoden, Bewegungen und Techniken in Tänze, wobei die Schwerter durch Stöcker oder leeren Hände ersetzt wurden.

Viele wichtige Techniken blieben dadurch erhalten und sind somit ein integraler Bestandteil vom heutigen Escrima, wie z.B. Corto Mano (Kampf auf kurzer Distanz), Larga Mano (Kampf auf langer Distanz), Stilo de Elastico und Moro (sehr kraftvoller und tiefer Kampfstil), Stilo de Escapo (Vermeidungsstil) und Stilo de Abaniko Corto (kurzer drehender Stil). Das heutige Escrima hat sich aus einer komplexen Kombination aus dem Kampf mit Klingen, Stöckern und leeren Händen entwickelt.

Im Gegensatz zu anderen Kampfkünsten, ist das Wissen und das Erleben von Escrima nicht nur für die Ausübung in Trainingsräumen oder Kung-Fu-Filmen gedacht, ebensowenig ist es ein zeremonielles/stilisiertes Artefakt. Obwohl es auf alten asiatischen Kampftechniken basiert, ist seine Ausübung im Kontext des modernen Lebens durchaus relevant und förderlich. Es verbessert die Koordination, das allgemeine Körper- und Selbstbewusstsein, den psychischen und physischen Fokus, die Gefühls-/Energiekontrolle, die situative Beurteilungsfähigkeit und Stresskontrolle, das Potenzial für realistische Selbstverteidigung durch natürliche (nicht stilisierte) Techniken und Bewegungen und die allgemeine Fitness.

Meine Philosophie ist, einen starken Geist, als auch starke kämpferische Fähigkeiten zu entwickeln. Wenn diese beiden gut entwickelt und im Gleichgewicht sind, können KÄMPFENDE HÄNDE zu HEILENDEN HÄNDEN werden. Ein guter Kampfkünstler sollte immer ein positiver Unterstützer der Gemeinschaft sein.